Mächtige Weißtannen-, Fichten- und Buchenwälder, blühende Almwiesen, urige Bergdörfer mit schmucken Holzhäusern, deren Bewohner noch mit dem Pferdewagen ...

Wanderreise in der West-Ukraine

Gruppenreise (6-12 Teiln.)
15 Tage (ohne Anreise) pro Nacht
15 Tage (ohne Anreise) pro Nacht
ab 1.740,00 €

Ostgalizien - Wandern in den Waldkarpaten

Im Krieg kaum zerstört und in den letzten Jahren schmuck wieder hergerichtet, präsentiert sich Czernowitz mit einer farbenfrohen Altstadt. Die österreichische Vergangenheit ist überall zu sehen, auch Apfelstrudel und Wiener Melange gibt es in den Kaffeehäusern noch. Wer sich in die Westukraine aufmacht, reist in die Vergangenheit. Auch in den umliegenden Waldkarpaten haben sich Traditionen erhalten. Es lohnt sich, Pilz-Juschka, Borschtsch, Kulescha oder Perzivka zu verkosten.
  • Wandern im Synewyr-Nationalpark und im Tschornohora-Massiv
  • Blühende Almwiesen, mächtige Wälder und einsame Bergseen
  • Das einmalige Weltkulturerbe Lemberg entdecken
  • Reisebeschreibung

    Mächtige Weißtannen-, Fichten- und Buchenwälder, blühende Almwiesen, urige Bergdörfer mit schmucken Holzhäusern, deren Bewohner noch mit dem Pferdewagen unterwegs sind – die ukrainischen Waldkarpaten gehören zu den natürlichsten und ursprünglichsten Regionen Osteuropas. 
    Wir wandern im Synewyr-Nationalpark und im Tschornohora- Massiv, den Schwarzen Bergen. Am Ende der Reise besuchen wir Czernowitz und Lemberg, zwei Städte, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht. Die große ethnischen und religiöse Vielfalt hat sich bis heute erhalten: Neben Ukrainern leben in der Region auch Ungarn, Polen, Rumänen, Huzulen und Rusinen.

    1. Tag: Anreise

    Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg (nicht im Reisepreis enthalten). Transfer zum Hotel. Kleiner Stadtrundgang am Abend.

    2. Tag: Nationalpark Synewyr und galizische Vergangenheit

    Bustransfer in die Waldkarpaten zum Nationalpark Synewyr (Fahrtzeit ca. 5 Std.). Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen. Im Bergdorf Huklyvyj unternehmen wir eine kurze Wanderung zu einer pittoresken Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert.

    3.-5. Tag: Wandern im Synewyr-Nationalpark

    Von unserem Hotel im Synewyr-Nationalpark aus machen wir Tageswanderungen in die umliegenden Berge und Wälder. Wir entdecken u. a. den kleinen Synewyr-Bergsee und durchwandern ein Randgebiet der Gorganen, eine fast menschenleere, urwaldähnliche Bergregion. Im Dorf Kolotschawa bewundern wir nicht nur die alte Holzkirche, sondern auch mehrere kleine Museen zur Geschichte der Region. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka (Kartoffelschnaps mit Peperoni).
    Reine Gehzeit/max. Höhenunterschied: ca. 4 Std./600 m; ca. 4 Std./400 m; ca. 4 Std./600 m

    6. Tag: Zum Mittelpunkt Europas

    Heute fahren wir in die Tschornohora-Region, unser zweites Wandergebiet (Fahrtzeit ca. 4 Std.). Unterwegs besuchen wir ein Korbflechterdorf . Bei Dilowe erreichen wir den „Mittelpunkt Europas“ und in Jasinija besichtigen wir die hölzerne Struk-Kirche mit ihrer herrlichen Ikonostase.

    7.-10. Tag: Wandern in den Schwarzen Bergen

    Das Tschornohora-Massiv (deutsch: Schwarze Berge), mit mehreren Zweitausendern der höchste Teil der Waldkarpaten, hat schon fast alpinen Charakter. Wir wohnen an einem rauschenden Gebirgsbach in einer kleinen Pension und unternehmen mehrere Tageswanderungen: durch tiefe Täler und mächtige Wälder, über die Polonynen (Bergwiesen) mit blühenden Blumen, Blaubeersträuchern und Latschenkiefern und haben vom Gipfel des Howerla, mit 2.061 m der höchste Berg der Ukraine, weite Ausblicke über die Karpaten. In den umliegenden Bergdörfern leben vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns.
    Reine Gehzeit/max. Höhenunterschied: ca. 6 Std./500 m; ca. 6,5 Std./900 m; ca. 5 Std./1.100 m

    11. Tag: In die Bukowina

    Heute heißt es Abschied nehmen von den Waldkarpaten. Eine letzte Wanderung führt uns über einen Bergkamm zum Felsen Pisanij Kamin (deutsch: Beschriebener Stein), einem alten Kultort aus vorchristlicher Zeit. Am Nachmittag Transfer nach Czernowitz, der alten Hauptstadt der Bukowina (Fahrtzeit ca. 3 Std.).
    Reine Gehzeit/max. Höhenunterschied: ca. 4,5 Std./300 m

    12. Tag: Deutsche Vergangenheit in Czernowitz

    Czernowitz (ukrainisch: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20 Jh. zu einem bedeutenden multi-ethnischen, kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.

    13. Tag: Durchs Karpatenvorland

    Heute fahren wir mit dem Bus durch das Karpatenvorland der Bukowina, Pokutiens und Galiziens nach Lemberg (Fahrtzeit ca. 7 Std.). Wir besichtigen in Kolomija das Ostereier-Museum und auf einem Hügel bei Bolechiw ein griechisch-katholisches Kloster.

    14. Tag: Weltkulturerbe Lemberg

    Lemberg (ukrainisch Lwiw) gilt als die „ukrainischste“ Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nach einer Stadtführung am Vormittag mit einer offiziellen Stadtführerin ist Zeit für eigene Erkundungen.

    15. Tag: Rückreise

    Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise (nicht im Reisepreis enthalten).
  • Preis pro Person im DZ
    Termin Reisezeitraum
    Saison
    Dauer
    p.P.pro Person im DZ
    Anfragen
    08.06. - 22.06.19
    15 Tage
    ab  1.740 €
    13.07. - 27.07.19
    15 Tage
    ab  1.740 €
    10.08. - 24.08.19
    15 Tage
    ab  1.740 €
    Verfügbar Nur noch wenige Plätze Nicht mehr buchbar

    Preisinformationen

    Einzelzimmer-Zuschlag: 290 €

    Gruppengröße

    Mindestteilnehmerzahl: 6

    Höchstteilnehmerzahl: 12

    Im Reisepreis enthalten

    • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC in kleinen Hotels/Pensionen, davon 1 in Lemberg, 4 in Synewyr, 5 in Tschornohora, 2 in Czernowitz und 2 in Lemberg
    • Frühstück
    • Alle Transfers in der Ukraine
    • Reiseprogramm laut Ausschreibung
    • Eintrittsgelder bei Besichtigungen laut Programm, Nationalparkgebühren
    • Ukraine Reisebuch
    • Deutschsprachige Reiseleitung

    Nicht im Reisepreis enthalten

    • An- und Abreise
    • sonstige Verpflegung während der Reise ca. 200 €

    Teilnahme-Voraussetzung

    Diese Reise ist für behinderte Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

    Rücktritts- & Zahlungsbedingungen

    Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Veranstalters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: 28 Tage vor Reisebeginn.
    Anzahlungshöhe: 20% des Reisepreises. Restzahlung fällig: 28 Tage vor Reisebeginn.
    Veranstalter: Lupe Reisen Partner
  • Unterkunft & Verpflegung

    Wir übernachten in kleinen Hotels oder Pensionen in Zimmern mit eigener Dusche/WC. 
    1. Unterkunft in Lemberg (1.Tag sowie 13.-14. Tag): Das kleine Hotel Samok Lewa („Löwenschloss“) liegt ruhig am Rande des Zentrums. Es besteht aus einer alten Villa vom Anfang des 20. Jh. und einem konstruktivistischen Haus aus den 1920er Jahren umgeben von einem Garten. An das Hotelgelände schließt sich ein großer Park an. Bis in die Altstadt benötigt man zu Fuß ca. 20 - 25 Minuten. Das reichhaltige Frühstück wird im Kellerrestaurant oder - bei schönem Wetter - im Garten serviert. Die 12 Zimmer sind sehr unterschiedlich in Größe und Zuschnitt.
    2. Unterkunft in Synewyrska Poljana (2.-6. Tag): Das Hotel "Arnika" liegt umgeben von Weißtannenwäldern im kleinen Dorf Synewyrska Poljana (Synewyr-Nationalpark). Es besteht aus einem älteren und einem modernen Gebäude, die beide in der für die Waldkarpaten typischen Holzbauweise errichtet wurden. Das Hotel verfügt über eine Sauna mit Freiluft-Schwimmbecken. 
    3. Unterkunft in Staischtsche (6.-11. Tag): Die kleine Ferienanlage "Hostynez" wurde vor 2 Jahren am Rande eines kleinen Karpatendorfes neu errichtet. Die insgesamt 10 Zimmer befinden sich in 3 Blockhäusern. Es gibt eine Sauna und eine Kolyba (traditionelle ukrainische Kneipe mit Grill in der Mitte des Raumes). 
    4. Unterkunft in Czernowitz (11. und 12. Tag): Das kleine Hotel Magnat Lyuks befindet sich direkt im alten Zentrum von Czernowitz in einer ruhigen Seitenstraße unweit vom Rathausplatz. Die Zimmer sind von unterschiedlicher Größe.
    Verpflegung: In allen Unterkünften wird Frühstück serviert. Für das Abendessen stehen die Hotelküchen sowie auch nahe liegende Restaurants zur Verfügung. 

    Anforderungen an die Kondition: Schwer

    7 Tageswanderungen ohne Gepäck mit 4 bis 6,5 Std. reiner Gehzeit, von 300 bis 1.100 Höhenmeter (siehe Reiseablauf). Gute Kondition erforderlich (einige Wanderungen können individuell verkürzt werden).

    Reiseleitung

    Alissa Smyrna
    Alissa lebt in einem Dorf in Transkarpatien in der Ukraine. Sie studierte Germanistik in der Ukraine und Tourismusmanagement in Linz (Österreich). Seit einigen Jahren arbeitet sie als Lehrerin und engagiert sich für einen kultur- und naturnahen Tourismus. 

    Anreise

    Nicht im Reisepreis enthalten. Start und Ende in Lemberg. Lupe Reisen ist gerne bei der Buchung der Flug- oder Bahnanreise behilflich.

    Atmosfair

    Vorschlag freiwillige atmosfair-Spende
    www.atmosfair.com

    Für die Flüge nach Lemberg und zurück entstehen klimarelevante Emissionen von ca. 530 kg CO² pro Person. Mit 13 € pro Person können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
  • Ostgalizien - Wandern in den Waldkarpaten

    Anspruchsvoll und informativ

    Christina S. am 20.09.2017
    Sehr interessantes Land mit wertvoller Geschichte. Sehr schade, dass man in Deutschland so wenig über die Ukraine erfährt. Die Natur in Kolotschawa-Region in Tschornohora hat mir sehr gut gefallen - davon hätte ich mehr gesehen. Die Stadt Czernowitz + Umgebung haben mir sehr gefallen. Aus meiner Perspektive, eine Wanderreise mit der Kategorie "anspruchsvoll" ...
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    Ostgalizien - Wandern in den Waldkarpaten

    Spannende Reise nach Galizien mit super Reiseleitung

    Udo S. am 20.09.2015
    Schöner Einblick in die Natur der Waldkarpaten. Näherbringung der sehr spannenden Historie und Kultur Galiziens. Ein Opernbesuch in Lemberg ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis! Der Kontakt zu Land und Leuten wird leider teilweise durch die Verschlossenheit der Bevölkerung gehemmt. Unsere Reiseleitung war sachkundig und engagiert. Sehr, sehr gut! ...
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    Anspruchsvoll und informativ
    Sehr interessantes Land mit wertvoller Geschichte. Sehr schade, dass man in Deutschland so wenig über die Ukraine erfährt. Die Natur in Kolotschawa-Region in Tschornohora hat mir sehr gut gefallen - davon hätte ich mehr gesehen. Die Stadt Czernowitz + Umgebung haben mir sehr gefallen. Aus meiner Perspektive, eine Wanderreise mit der Kategorie "anspruchsvoll" gebucht zu haben leider nein. Es waren lediglich nur zwei anspruchsvolle Wanderungen dabei, sonst eher Spaziergänge. Konditionsarten der Gruppe aus meiner Sicht sehr heterogen. Ich hätte mir mehr Wanderungen gewünscht.
    Spannende Reise nach Galizien mit super Reiseleitung
    Schöner Einblick in die Natur der Waldkarpaten. Näherbringung der sehr spannenden Historie und Kultur Galiziens. Ein Opernbesuch in Lemberg ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis! Der Kontakt zu Land und Leuten wird leider teilweise durch die Verschlossenheit der Bevölkerung gehemmt. Unsere Reiseleitung war sachkundig und engagiert. Sehr, sehr gut! Auch die gewählten Unterkünfte waren alle authentisch und sauber.
    Es liegen noch keine Berwertungen vor.

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