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Der Lupe-Treff

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Geselliger Tag für Lupe Reisen−Fans


Rückblick auf den Lupe–Treff am 22./23. August 2009 in der Osteifel
Rückblick auf den Lupetreff 2009

Beim diesjährigen Lupetreff präsentierte sich die Vulkaneifel rund um Andernach als attraktives Urlaubsziel. Rund 50 gut gelaunte und interessierte Gäste hatten sich zum gemeinsamen Wochenende mit den Mitarbeitern von Lupe Reisen im Parkhotel am Schänzchen eingefunden. Sowohl direkt am Rhein als auch an der Stadtmauer gelegen, bot die Unterkunft gute Möglichkeiten, die Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu Fuß zu erkunden. Da nur ein Teil der Gäste Andernach schon bei einer vormittäglichen Führung erkundet hatte, führte Lupe Reisen–Gründer Axel Neuhaus zunächst kurz in die Geschichte des Ortes ein. Aus vulkanischem Stein errichtet, geben Stadtmauerreste und runder Turm, das Rheintor oder der Mariendom Andernach ein ganz eigenes Gepräge. Der Alte Krahnen, der schon im 16. Jahrhundert zum Verladen von Mühlsteinen aus Basalt auf die Rheinschiffe genutzt worden war, bot den Auftakt eines kleinen Rundgangs, der mit dem Besuch des Geysir–Erlebniszentrums Andernach endete.
Jetzt kam es auf die Spielbegeisterung der Besucher an, die in Mitmachaktionen erfahren konnten, warum es in Andernach einen Kaltwassergeysir gibt. Was heute sehr geschickt touristisch vermarktet wird, ist das Ergebnis der Suche nach Kohlensäure Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals hatte man beim Brunnenbau eine Kluft angebohrt, in der sich dieses Gas befand und immer wieder mit Wasser mischte. Das Bohrloch bot der Mischung die willkommene Gelegenheit, sich nach oben zu entladen und ein Kaltwassergeysir war entstanden.
Erst in den letzten Jahren kam die Idee auf, den Geysir neu anzubohren und touristisch zu nutzen. Das Erlebniszentrum bildete beim Besuch nur den Auftakt. Weiter ging es mit einer kurzen Schifffahrt rheinabwärts zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth.
Dort harrte man gespannt des großen Moments und der Geysir ließ tatsächlich nur kurz auf sich warten, ehe er sich in einem schönen weißen Strahl immer weiter in den Himmel hob. Das zum Verkosten angebotene Geysirwasser schmeckte zwar grauenhaft, konnte jedoch die Begeisterung der Lupe–Gäste für das Naturereignis nicht trüben. Dem spritzigen Auftakt folgte im Hotel ein kleiner Einblick in das Reiseprogramm 2010. Mit einer Ferienwohnung in Rügen und interessanten neuen Gruppenzielen wie dem Pilion, Samos oder Irland bot Axel Neuhaus den Auftakt. Barbara Wenig, Lupe Mitarbeiterin seit Mai 2009, machte mit Dias und einer kleinen Verkostung Lust auf Wanderreisen ins Frankenland. Eberhard Seliger schließlich stellte Nordzypern vor, das nicht nur mit Sonne und Meer, sondern auch mit viel Kultur und vielfältiger Landschaft ein attraktives Reiseziel ist.
Mit neuen Reiseideen gefüllt, machte man sich auf den Weg zum reichhaltigen Abendbuffet im Hotelrestaurant.
Tausende von Jahren in die Vergangenheit ging es am Sonntag. Mit dem Bus wurden dabei nur die ersten Kilometer bis zum Lydiaturm bei Wassenach zurückgelegt. Auf dem weiteren Weg zurück in eine Zeit, als in der Eifel noch Vulkane brodelten und Lavaströme und Aschewolken alles Leben zunichte machten, bot sich Eberhard Seliger als kompetenter Reisebegleiter an.
Der schöne Blick vom Lydiaturm aus auf den Laacher See mit dem Kloster Maria Laach am gegenüberliegenden Seeufer machte es nicht leicht, sich vorzustellen, dass sich hier vor 13.000 Jahren ein großer Vulkan entlud und alles um sich herum in Schutt und Asche legte.
In welchen Mengen damals Material verfrachtet wurde, zeigte sich dann eindrucksvoll an der Wingertsbergwand. Wie in einer Schichttorte sind die verschiedenen Asche– und Lavaschichten hier angeschnitten, die sich in nur 10 Tagen 50 m hoch abgelagert haben.
Eine kurze Busfahrt brachte uns zum Ausgangspunkt unserer etwa 4,5 km langen Wanderung vom Kottenheimer Büden zum Ettringer Bellerberg, zu zwei Kraterflanken eines riesigen Vulkans.
Durch schönen Buchenwald ging es steil hinauf zum bewaldeten Kraterrand des Kottenheimer Büdens und wieder bergab, vorbei an den "Siewe Stuwe", in die großporige Schlackenwand gegrabene Schutzhöhlen, und durch Wiesen auf die offenen Halbtrockenrasen des Ettringer Bellerberges, von dem aus sich nicht nur der ehemalige Vulkankrater und die Abbauspuren, sondern die gesamte Osteifel mit ihren markanten Landmarken erkennen und erläutern lassen.
Wer nicht so steil steigen wollte oder konnte, ging den bequemeren aber ebenfalls sehr schönen Weg am Hangfuß entlang.
Am Zielpunkt der Wanderung, an den Steilwänden der Ettriger Lay, erwartete ein durch Lupe–Mitarbeiterin Dolores Pick und Susanne Neuhaus liebevoll angerichtetes Picknick mit Snacks und Getränken die hungrigen Wanderer.
Das nahegelegene Lava–Dome–Museum (Vulkan–Erlebnis–Zentrum) in Mendig war schnell erreicht und nach einer eindrucksvollen Filmvorführung zum Vulkanismus der Umgebung ging es hinab in die 30 m tief gelegenen kühlen Lavakeller, wo uns ein geführter Rundgang an der vulkanischen Entstehungsgeschichte und der Nutzung dieser gewaltigen menschengeschaffenen Hohlräume teilhaben ließ und auch ein Gedicht, das eine Teilnehmerin perfekt vortragen konnte, eine Rolle spielte. Zurück im warmen Sommerwetter konnten wir auf der gegenüberliegenden Museumslay römische Steinspaltungstechniken und eine mächtige hölzerne Göpelwerk–Winde zum Heraufholen der Lavablöcke in Augenschein nehmen.
Anschließend ging es per Bus zurück nach Andernach, wobei unterwegs mit ein paar nachdenklichen Sätzen die Geschichte des gut sichtbaren ehemaligen Kernkraftwerkes in Mülheim–Kärlich erläutert wurde.
Zurück am Hotel wurde der Lupetreff offiziell beendet, einige Teilnehmer nutzten das herrliche Sommerwetter noch dazu, das gelungene Wochenende bei einem Kaffee mit Blick auf den Rhein unter den großen Roßkastanienbäumen ausklingen zu lassen.

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Lupetreff 2010