 |
für das Zielgebiet Iran bieten wir folgende Reise:
|
|
 |
Aktuelle Hinweise zu Reisen in den Iran
Routenänderung nach dem Erdbeben von Bam
Durch das Erdbeben in Bam wurden wir leider gezwungen, unsere Reiseroute etwas zu ändern. Dennoch können wir den Besuch der Region Kerman in unserem Programm beibehalten.
Der schöne alte Bazar von Kerman mit den angegliederten typischen Bauten sowie das Mausoleum des Shah Ne′matollah Vali und der Bagh-e Shahzade ("Prinzengarten") in Mahan sind Grund genug den Süd-Osten des Landes zu besuchen. Abgesehen davon ist es für die dort lebende Bevölkerung von großer Bedeutung, dass diese Region jetzt nicht ins touristische Abseits gerät.
Kann man denn in "diesen Zeiten" den Iran überhaupt bereisen?
Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Durch Äußerungen, die den Iran zur "Achse des Bösen" erklären, Bücher wie "Nicht ohne meine Tochter" und Nachrichten über politische "Unruhen", entsteht ein völlig verfälschtes Bild über den Iran, dass der tatsächlichen Situation in keiner Weise entspricht.
Der von den geistlichen Mullahs besetzte Wächterrat als oberste politische Instanz herrscht zwar noch immer, und wie man ganz aktuell vor den im Februar bevorstehenden Wahlen mitverfolgen kann, haben es die Reformer immer noch schwer sich ihm gegenüber durchzusetzen. Dennoch ist der Iran einem unaufhaltsamen Wandel unterzogen, der den Menschen immer mehr Freiheiten gewährt.
Obwohl die Iranerinnen (wie auch Touristinnen) z.B. noch heute gezwungen sind, ein Kopftuch zu tragen, gehört das Bild der unterdrückten Frau längst der Vergangenheit an. Im Gegenteil sind viele Iranerinnen sehr emanzipiert und es gibt sowohl Frauen, die Unternehmen leiten als auch führende Positionen in Politik und Wirtschaft besetzen.
Insbesondere die jüngere Generation ist für die Parolen der Mullahs nicht mehr empfänglich. Stattdessen ist man erstaunlicher Weise sehr westorientiert und begierig darauf mit Touristen ins Gespräch zu kommen. Überall im Iran wird man mit großer Gastfreundschaft, Neugier und Interesse empfangen. Selbst mit den immer so düster dargestellten Mullahs kann man in den Medressen häufig ein lockeres Gespräch führen ... und sei es über Fußball.
Bezüglich der Sicherheit für Touristen gilt der Iran als ein durchaus sicheres Reiseland. Selbst während des Irak-Krieges bestand seitens des Auswärtigen Amtes keine Reisewarnung für den Iran. Reist man erst einmal durch das Land, wundert man sich worüber man sich vorher Gedanken gemacht hat.Keiner unserer bisherigen Mitreisenden hat sich im Iran zu irgend einem Zeitpunkt unsicher gefühlt.
Leider wird jedoch auch diesbezüglich, so z.B. durch die Entführung zweier Fahrradtouristen, die sich alleine mit einem Dolmetscher auf eine als Drogenroute bekannte Strecke an der Grenze zu Afghanistan begeben haben, ein bedrohliches Bild vermittelt.
Wir würden uns freuen, wenn viele Iran-Reisende durch ihre Reiseberichte dazu beitragen könnten, das noch weit verbreitete, verfälschte Bild des Irans bei uns zu korrigieren.
zur Startseite