Naturwunder Krim – Vom Aj Petri zum Kara Dag
» Wanderreise auf der Halbinsel am Schwarzen Meer (Ukraine)
- Tageswanderungen im vielfältigen Krimgebirge zu Karstfelsen, Tafelbergen und Vulkanen
- Wechselvolle Geschichte von der griechischen Antike bis zur Weltpolitik des 20. Jh.
- Paläste von Zaren und Tataren, Datschas von Dichtern und Schriftstellern
- Mediterrane Schwarzmeerküste mit Pinien, Feigen und Zypressen
In einer russischen Redensart heißt es: "Das Leben wird jedem nur einmal gegeben, und man sollte es auf der Krim verleben." Traumhafte Landschaften, Spuren einer wechselvollen Geschichte, die von der griechischen Antike bis zur Weltpolitik des 20. Jh. reicht, sowie nicht zuletzt hervorragende Weine werden wir auf dieser Reise kennen lernen.
Die Krim ist landschaftlich ein echtes Paradies: pinienbewachsene Karstfelsen, weinbewachsene Berge vulkanischen Ursprungs und eine traumhafte Südküste mit Zypressen, Palmen und Feigenbäumen, kleine Kurorte aus dem 19.Jh. mit verwinkelten Gassen und an den Hang gebauten Häusern sowie Villen und Paläste aus der Zarenzeit prägen die Küsten.
Bis ins 18. Jh. gehörte die Krim-Halbinsel zum islamischen Chanat der Krimtataren, Nachkommen jener Mongolen, die im 13. Jh. weite Teile des östlichen Europas eroberten. Nach Einverleibung der Krim ins Russische Reich wurde sie Im 19. Jh. mondänes Ferienparadies der russischen Oberschicht und schließlich sowjetisches "Sanatorium der Werktätigen". Wir fördern mit dieser Reise einen modernen, naturnahen Tourismus an traditionellen Orten.
Unterkunft und Verpflegung
In allen 3 Unterkünften sind die Zimmer mit eigener Dusche/WC eingerichtet.
1. Unterkunft in Bachtschisaraj: Die ersten 4 Nächte verbringen wir in einer schönen Bungalow-Anlage am Ortsrand der Kleinstadt Bachtschisaraj. Von der gepflegten Gartenanlage hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge.
2. Unterkunft bei Simeis an der Südküste: Die nächsten 5 Nächte wohnen wir einem kleinen Familienhotel 8 km westlich von Simeis, durch den hauseigenen Weinberg geht es hinunter an den Privatstrand.
3. Unterkunft in Nowij Swjet im Südosten der Krim: Die letzten 5 Nächte verbringen wir in einer familiären Pension im Örtchen Nowij Swjet, das traumhaft in einer von Bergen eingerahmten malerischen Meeresbucht liegt.
Verpflegung: In allen Unterkünften wird Frühstück serviert. Für das Abendessen stehen die Hotelküchen sowie auch nahe liegende Restaurants zur Verfügung. Besonders interessant sind die krimtatarischen Restaurants in Bachtschisaraj.
Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
Von drei festen Quartieren aus – zwei davon in Küstenorten – werden wir Tageswanderungen zu den schönsten Plätzen des Krimgebirges unternehmen. An mehreren wanderfreien Tagen können wir einige der vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Krim besichtigen oder einfach nur das Meer genießen.
1. Tag: Anreise in die Ukraine
Flug von Frankfurt nach Simferopol, Transfer zur Unterkunft nach Bachtschisaraj.
2. – 4. Tag: Bachtschisaraj
Bachtschisaraj (dt.: "Palast im Garten") im Bergland der Krim war bis Ende des 18.Jh. die Hauptstadt der islamischen Krimtataren. Wir besichtigen den Palast der tatarischen Chane und machen eine Eingewöhnungswanderung, die uns über das orthodoxe Maria-Himmelfahrts-Kloster bis auf den Tafelberg Tschufut Kale mit den Überresten einer alten Höhlenstadt führt (ca. 4 Stunden, ca. 250 Höhenmeter HM). Das Bergplateau mit seinen in den Fels gehauenen Höhlen diente viele Jahrhunderte lang Krimvölkern wie den Chasaren oder Karaimen als Wohnort und Festungsanlage.
An nächsten Tag wandern wir zur auf 900 m Höhe gelegenen Marmorhöhle, der größten Höhle der Krim. Auf einer ca. einstündigen Wanderung durch diese Tropfsteinhöhle können wir die phantastischen Formen der Millionen Jahre alten Tropfsteine bewundern (ca. 4 Stunden, ca. 400 HM).
Eine weitere Tageswanderung führt uns durch eine lange Schlucht mit bis zu 300 m hohen Felswänden. Die Einheimischen nennen sie Großer Canyon der Krim (ca. 4 Stunden, ca. 400 HM).
5. Tag: Über das Karstgebirge zum Meer
In der Nähe des Großen Canyons beginnt auch unser Aufstieg zum Meer. Durch weitläufige Buchenwälder geht es sanft bergan bis auf die 1200 m hoch gelegene Aj-Petri-Jajla, eine grasbewachsene Hochebene, an deren gegenüberliegendem Ende wir einige Felszacken mit einem Kreuz erkennen können – den Gipfel des Berges Aj Petri. Hier fällt das Gebirge fast senkrecht ab. Uns eröffnet sich ein grandioser Blick aus der Vogelperspektive auf die Südküste der Krim und das Meer. Nach unten gelangen wir mit der Seilbahn – und finden uns in einer anderen Welt wieder. Die mächtigen, bis zu 1500 m hohen Karstfelsen schirmen diesen Küstenstreifen gegen kalte Nordwinde ab, so dass das Klima mediterran ist. Es wachsen Pinien, Zypressen, Feigenbäume und Palmen. Wir beziehen unser neues Quartier an der Südküste (ca. 6 Stunden, ca. 700 HM).
6. – 9. Tag: An der Südküste
Nach einem Ruhetag gelangen wir mit einem Bus zum Angara-Pass, dem Ausgangspunkt für die Wanderung zum imposanten Demerdshi, einen 1.200 m hohen Berg vulkanischen Ursprungs mit bizarren Felsformationen (ca. 6 Stunden, ca. 700 HM).
Am Besichtigungstag wandern wir auf dem Zarenpfad mit herrlichen Ausblicken auf Berge und Meer bis zum "Weißen Palast" von Liwadija, Sommerresidenz des letzten russischen Zaren und 1945 Tagungsort der "Jalta-Konferenz" der Siegermächte des 2. Weltkrieges. Wir besichtigen die Altstadt von Jalta, des größten Kurortes der Krim, und wer möchte kann auch der Datscha des Schriftstellers Anton Tschechow einen Besuch abstatten (ca. 1,5 Stunden, ca. 50 HM).
Eine weitere Wanderung führt uns über die "Teufelsleiter" von der Südküste auf die ca. 1.000 m hohen Karstfelsen. Auf dem Plateau wandern wir in luftiger Höhe bis zum Bajdar-Pass, wo wir die malerisch auf einem Felsvorsprung gelegene Auferstehungskirche von Foros besuchen können (ca. 4 Stunden, ca. 500 HM).
10. Tag: Entlang der Schwarzmeerküste
Transfer von der Südküste zu unserem neuen Quartier nach Nowij Swjet im Südosten der Krim. Unterwegs kleine Wanderung zum Wasserfall Dshur-Dshur (ca. 2 Stunden, ca. 50 HM).
11. – 14. Tag: Im Paradies Nowij Swjet
Der Ort Nowij Swjet in einer malerischen Bucht umgeben von felsigen Bergen erhielt im 19. Jh. den Namen "Paradies". Hier "erfand" der russische Fürst Golizyn 1878 den Krimsekt. Wir unternehmen eine Küstenwanderung durch das wirklich paradiesische Naturschutzgebiet von Nowij Swjet, durch Wacholderwälder, zu Grotten, bizarren Felsen und lieblichen Buchten (ca. 4-5 Stunden, ca. 250 HM). Eine weitere Wanderung führt uns zu Bergen vulkanischen Ursprungs in der Umgebung (ca. 5 Stunden, ca. 500 HM).
Am Ruhetag können wir die imposante Genuesische Festung von Sudak besichtigen oder den edlen Krimsekt direkt in der Kellerei von Nowij Swjet probieren.
Die letzte Wanderung führt uns auf den Kara Dag ("Schwarzer Berg"), den ältesten Vulkan Europas (ca. 4 Stunden, ca. 400 HM). Auf einem anschließenden Bootsausflug werden wir die mächtigen Felsen des Kara Dag vom Meer aus bewundern und – mit etwas Glück – vielleicht auch Delphine beobachten.
15. Tag: Rückreise
Transfer nach Simferopol. Rückflug nach Frankfurt.
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15 Tage Halbinsel Krim
Wanderreise in der Ukraine
Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):
Sa, 17.05. – Sa, 31.05.2008 1.440 €
Sa, 23.08. – Sa, 06.09.2008 * 1.490 €
Sa, 13.09. – Sa, 27.09.2008 1.440 €
Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer-Zuschlag: 220 € / * 260 €
Halbes Doppelzimmer: halber EZ-Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in (bei Buchung bis 4 Wochen vor Reisebeginn)
Im Reisepreis enthalten:
Insgesamt 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC, davon 4 in schönen Bungalows in Bachtschisaraj, 5 im Familienhotel bei Simeis an der Südküste sowie 5 in einer familiären Pension in Nowij Swjet
Frühstück
Linienflug von Frankfurt/Main nach Simferopol und zurück
Flughafensteuer / Sicherheitsgebühren
Alle Transfers auf der Krim
Reiseprogramm laut Ausschreibung
Eintrittsgelder
Infomaterial und Landkarte
Deutschsprachige Reiseleitung
Reisepreis-Sicherungsschein
Nicht im Reisepreis enthalten:
Ablughafen: Frankfurt/Main (andere Abflughäfen auf Anfrage, nach Verfügbarkeit buchbar, gegebenenfalls mit Aufpreis, rail&fly-Bahnticket zum Flughafen hin und rück für 65 €)
Gruppengröße:
Mindestens 6, höchstens 12 Personen
Anforderungen an die Kondition:
Wanderungen ohne Gepäck von 4 bis 6 Stunden. Die Touren erfordern normale Kondition.
Reiseleitung:
Irina Trjuchan oder Tilo Lamm
Irina Trjuchan (Jg. 1959) lebt in Simferopol auf der Halbinsel Krim. Sie studierte Germanistik und deutsche Sprache. Sie engagiert sich seit Jahren im Rahmen einer ukrainisch-deutschen Städtepartnerschaft.
Tilo Lamm (Jg. 1962) stammt aus der ehemaligen DDR. Während seines Studiums in Kiew (Elektrotechnik) lernte er neben der russischen Sprache auch die Mentalität der Menschen im Vielvölkerstaat Sowjetunion kennen. Seit der "Wende" ist er in mehreren Ländern der ehemaligen Sowjetunion als Reiseleiter tätig.
Reiseveranstalter:
biss-Reisen
(Reisebedingungen von biss-Reisen)
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