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Landwirtschaftliche Idylle im Dorf Osredek, unserem ersten Unterkunftsort

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Slowenien – Alpen, Karst und Mittelmeer

» Wanderreise

  • Leichte Hochgebirgswanderungen in den Julischen Alpen
  • Schlauchbootfahrt auf der Soca, einem der schönsten Wildwasserflüsse Europas
  • Höhlen-Erkundungen in den Adelsberger Grotten und in der Karlovica-Höhle
  • Besteigung des Schneebergs (1796 m) im Dinarischen Gebirge
  • Besichtigung der Höhlenburg Predjama und von Schloss Schneeberg
  • 3 Tage im Mittelmeerstädtchen Novigrad in der Altstadt direkt am Meer

Das neue EU-Mitglied Slowenien ist nicht mit der zweiten Hälfte der ehemaligen Tschechoslowakei identisch (Slowakei), sondern liegt als kleines gebirgiges Land mit etwa 2 Millionen überwiegend katholischen Einwohnern zwischen Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien an der Nordspitze der Adria.
Auf dieser Reise durch Slowenien werden drei ganz verschiedene Landschaftstypen, der Karst, die mediterrane Region und die Alpen gezeigt. Nach der Ankunft in Ljubljana, der beschaulichen Hauptstadt des Landes, geht es in das Dinarische Karst-Gebirge. Hier im Süden Sloweniens sprudeln Flüsse unvermutet aus enormen Karsttöpfen empor und verschwinden wieder in den Bergen. Periodische Seen machen es möglich, am gleichen Ort in einem Monat Fische zu fangen und in einem anderen Gras zu mähen. Am faszinierendsten ist jedoch die Welt, die sich unter der Erde auftut. Über 6000 Höhlen mit phantastischen Tropfsteingebilden und ganz spezieller Fauna sind in Slowenien bekannt, viele mehr warten auf ihre Entdeckung.
Vom Karst führt die Reise in die Julischen Alpen in Nord-Slowenien. Die steilen, von tief eingeschnittenen V-Tälern getrennten Gipfelmassive bieten manche sportliche Herausforderung. Wer es gemütlicher mag, kann sich in niederen Lagen an der reichen Blumenwelt erfreuen. Auch die Wasserfälle und Seen des Triglav-Nationalparks und der wunderschöne Soca-Fluss gehören zu den Höhepunkten einer Alpentour.
Der Übergang zur mediterranen Region ist nicht zu übersehen. Das Karstgebirge Mittelsloweniens fällt auf dramatische Weise zur Adria hin ab. Die Halbinsel Istrien, die sich Slowenien und Kroatien teilen, ist eine Region voller landschaftlicher und kultureller Sehenswürdigkeiten, in der viele Völker - Kelten, Römer, Venezianer, Österreicher oder Slawen - ihre Spuren hinterlassen haben.


Unterkunft und Verpflegung
Wir wohnen in ausgesuchten Unterkünften mit guter Lage zu den Ausflugszielen. In allen Unterkünften wird uns Frühstück und Abendessen serviert (Halbpension).
1. Unterkunft in Osredek:
Unsere Pension für die ersten 4 Nächte und die letzte Nacht liegt In Osredek, einem Bergdorf mit 65 Einwohnern im Süden der Hauptstadt Ljubljana. Osredek ist eines der schönsten Dörfer Sloweniens. Es liegt wie auf einer Halbinsel zwischen drei Schluchten, die Zufahrt ist nur auf einer Seite durch dichten Wald möglich. Viele Gäste aus dem dicht besiedelten Deutschland sind in Osredek verwundert, weil es nachts so ungewohnt dunkel und still ist. Hobbyastronomen finden am klaren Nachthimmel viel mehr Sterne als zu Hause. Wer gerne früh aufsteht oder sich für eine Abendpirsch begeistern kann, hat gute Chancen, Reh, Hirsch oder Gams, mit viel Glück auch den scheuen Meister Petz zu sehen.
Unsere von einer früheren Bauernfamilie sehr persönlich geführte Pension besteht aus dem oberen Stockwerk eines Bauernhauses sowie dem Nachbarhaus, dem früheren Altenteil. Jeweils 2 der insgesamt 8 Zimmer teilen sich eine Dusche/WC und eine zusätzliche Toilette. Einzelzimmer stehen nur bei geringer Teilnehmerzahl zur Verfügung, das wird erst kurz vor der Reise entschieden.
Die Mahlzeiten (sehr gute bäuerliche Küche) sind schmackhaft und reichhaltig, beim Frühstück können wir uns Brote für mittags schmieren.
2. Unterkunft bei Kobarid:
Die nächsten drei Nächte verbringen wir in einer ruhig gelegenen Familienpension in einem Bergdorf nahe dem Städtchen Kobarid im Soca-Tal, einem Zentrum der slowenischen Bergsteiger- und Outdoor-Szene. Kobarid ist Ausgangspunkt für Alpintouren in den Julischen Alpen und für Wildwasserfahrten auf der Soca. Hier stehen Kneipen und Cafés für abendliches Bummeln zur Verfügung. Das Halbpensions-Essen wird uns in der Pension serviert.
3. Unterkunft am Wocheiner See:
Unser Hotel für die nächsten 3 Nächte liegt abseits von Ortschaften im Wald am Süd-Ufer des Wocheiner Sees, dem schönsten See Sloweniens. Der am Nord-Ufer völlig unbebaute See liegt romantisch inmitten einer Bergkulisse. Das Drei-Sterne-Haus Bellevue beherbergte schon Agatha Christie, die dort an ihren Miss-Marple-Romanen arbeitete. Die Verpflegung wird im Hotel-Restaurant serviert.
4. Unterkunft am Mittelmeer:
Das hübsche Städtchen Novigrad wurde im Mittelalter auf einer Insel erbaut, die später durch einen Damm mit dem Festland verbunden wurde. Unser Drei-Sterne-Hotel, in dem wir drei Nächte bleiben, liegt in der gut erhaltenen Altstadt direkt am Meer. Wie meist in Istrien gibt es keinen Sandstrand, sondern man steigt von Uferbefestigungen bzw. Steinen ins Wasser.


Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
An 12 Ausflugstagen mit Kleinbus und zu Fuß werden wir die drei unterschiedlichen Landschaftstypen Sloweniens, den Karst, die mediterrane Region und die Alpen, kennen lernen. Wanderungen wechseln mit Besichtigungen und ungefährlichen Bootstouren. Der Kleinbus wird in der gesamten Reisezeit zur Verfügung stehen, somit sind auch abendliche Fahrten zu Restaurants oder Sonderausflüge möglich.
1. Tag: Anreise nach Slowenien
Ankunft in Ljubljana (Flughafen Brnik oder Hauptbahnhof). Nach einer kleinen Stadtführung folgt eine 45-minütige Fahrt zum Bergdorf Osredek, unserer ersten Unterkunft. Das Wasser der umgebenden Bäche hat Trinkwasserqualität. Bachforellen und Flusskrebse fühlen sich hier wohl.
2. Tag: Wanderung um Osredek
Bei einer Schluchtenwanderung um Osredek (5 Stunden) geht es durch vom Menschen kaum beeinflusste Wälder. Feuersalamander, Erdkröte und Gelbbauchunke lassen sich hier leicht beobachten. Gelaufen wird wegen der steilen Hänge direkt in den Bergbächen Zala und Iska, es gibt also nasse Füße.
3. Tag: Karst-Phänomene
Heute folgen wir dem Lauf des Wassers, der im Karst ständig zwischen ober- und unterirdisch wechselt. Vom slowenischen „Brocken“, dem Hexenberg Slivnica, haben wir eine gute Aussicht über den periodischen See von Cerknica. Dieser füllt sich nach der Schneeschmelze im Frühjahr und trocknet im Sommer wieder aus. Sein Wasser fließt unterirdisch durch die Schluckhöhlen von Karlovica in das Tal des Rak-Baches. Mehrere kurze Wanderungen (4 - 5 Stunden).
4. Tag: Schloss Schneeberg und Bergbesteigung
Ganz im Süden Sloweniens liegt unter dem die Landschaft beherrschenden Schneeberg das gleichnamige Schloss aus dem 11. Jahrhundert. Dieses Schloss hat durch Glück und geschickte Verwaltung alle Kriege fast unbeschadet überstanden und zeigt eine fast intakte Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert. Nach der Schloss-Besichtigung besteht die Hauptaktivität jedoch darin, den Schneeberg, den mit 1796 m höchsten Berg Südsloweniens, zu besteigen (5 Stunden).
5. Tag: Adelsberger Grotten und Unterkunftswechsel
Nahe Postojna liegt die spektakuläre Höhlenburg Predjama. In ein vierstöckiges Höhlensystem, das schon in der Steinzeit Menschen als Unterschlupf diente, wurde im Mittelalter eine mächtige Verteidigungsanlage gebaut. Die Adelsberger Grotten in Postojna gehören zu den bekanntesten Höhlensystemen Europas und sind mit 23 km Länge auch eines der größten. Ein Teil der Besuchsstrecke wird mit einer unterirdischen Bahn zurückgelegt, bevor es zu Fuß zu den schönsten Tropfsteingebilden geht. Die biospeläologische Station gewährt einen Blick in die Welt der Höhlenforschung. Nach den Besichtigungen Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft bei Kobarid in den Julischen Alpen.
6. Tag: Julische Alpen (1)
Je nach Wetterlage und Stärke der Gruppe unternehmen wir eine hochalpine Tour (6 - 7 Stunden). Gipfelmöglichkeiten sind Krn (2244 m) oder Mangrt (2679 m). Aber auch die Krn-Almen mit ihrer traditionellen Bewirtschaftung sind lohnende Ziele.
7. Tag: Wildwasserfluss Soca
Heute gibt es einen leichteren Tag. Entlang der türkisfarbenen Soca, einem der schönsten Wildwasserflüsse Europas, führt ein aussichtsreicher Wanderweg. Ein Höhepunkt auf dieser Route sind die Wasserfälle des Kozljak, eines Soca-Zuflusses. Nirgends kann man den Fluss besser erleben als in einem Kayak oder Raft, deshalb wird der ungefährliche Teil der Wildwasserstrecke mit einem Schlauchboot befahren.
8. Tag: Julische Alpen (2) und Unterkunftswechsel
Noch einmal geht es in luftige Höhen. Vom Vrsic-Pass (1611 m) aus steigt der Pfad über die Westflanke des Prisojnik-Berges zu einem der größten Alpenfenster, einem riesigen Loch im Berg (2313 m, hin und zurück 5 Stunden). Wer heute ein leichteres Programm möchte, kann auf eigene Faust auf sicheren Wegen zum Sleme (1911 m) aufsteigen. Die hohen Lärchen und der Drei-Augen-See machen diesen Aussichtsgipfel zu einem der lieblichsten der Julier. Nach der Wanderung Panorama-Fahrt um das gesamte Triglav-Massiv herum über Kranjnska Gora und Bled zum Hotel am Wocheiner See.
9. Tag: Wocheiner See
Der zwischen Bergriesen liegende Wocheiner See (Bohinjsko jezero) ist der schönste See Sloweniens. Eine drei - bis vierstündige Wanderung führt entlang des unbebauten Nordufers bis zu den Savica-Wasserfällen. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Elektroboot über den See. Nachmittag frei.
10. Tag: Mostnica-Schlucht
5 bis 6-stündige Wanderung zur schönen Mostnica-Schlucht. Auf zwei Kilometern Länge hat sich die Mostnica bis zu 20 Meter tief in den Kalkstein gegraben. Von der Mostnica geht es auf guten Wegen hinauf auf die noch bewirtschaftete Vogar-Alm.
11. Tag: Mittelmeerstädtchen Piran und Unterkunftswechsel
Von Wochein geht es zurück über Bled zur Mittelmeerküste. Unser erster Halt ist Piran, das hübscheste slowenische Küstenstädtchen mit venezianischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert. Südlich schließen sich die Salinen von Secovlje an, wo bis heute Salzgewinnung betrieben wird. Weiter zum Städtchen Novigrad, wo wir im mittelalterlichen Stadtkern direkt am Meer unser Quartier beziehen.
12. Tag: Freizeit in Novigrad
Man kann baden, bummeln, shoppen oder einen Bootsausflug machen.
13. Tag: Istrisches Hinterland
Halbtagesausflug ins istrische Hinterland zu den wunderschön gelegenen, als traditionelles architektonisches Ensemble erhaltenen Dörfern Groznjan und Motovun. Nachmittag frei.
14. Tag: Höhlen von Skocian und Unterkunftswechsel
Wir besichtigen die Höhlen von Skocjan mit der berühmten, 60 Meter hohen Zentralhalle. Anschließend Besuch bei den Lipizzanern im Gestüt Lipica. Übernachtung wieder in Osredek.
15. Tag: Rückreise nach Deutschland
Transfer nach Ljubljana, individuelle Rückfahrt nach Deutschland

15 Tage Slowenien

Wanderreise

 

Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):

Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer-Zuschlag: 150 €
Halbes Doppelzimmer: halber EZ-Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in (bei Buchung bis 4 Wochen vor Reisebeginn)



Im Reisepreis enthalten:

  • Insgesamt 14 Übernachtungen im Doppelzimmer, davon 5 (4+1) in einer Pension im Dorf Osredek mit Etagendusche, 3 in einer Pension bei Kobarid in den Julischen Alpen, 3 im 3-Sterne-Hotel am Wocheiner See und 3 im 3-Sterne-Hotel im Mittelmeerstädtchen Novigrad, jeweils mit eigener Dusche/WC

  • Halbpension (Frühstück und Abendessen)

  • Transfer von Flughafen, Bahnhof oder Busstation in Ljubljana zur Unterkunft in Osredek und zurück

  • Ausflugs- und Wanderprogramm mit Minibus wie beschrieben

  • Schlauchbootfahrt auf der Soca

  • Eintrittsgelder

  • Deutsche Reiseleitung ab/bis Ljubljana

  • Reisepreis-Sicherungsschein


Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Anreise nach Ljubljana, Mittagessen


Anreise:
Die Anreise ist nicht im Reisepreis enthalten. Start und Ende in Ljubljana.
Anreisemöglichkeiten mit Bahn, Auto oder Flugzeug.
Mit der Bahn gibt es Tagesverbindungen und auch Nachtzug-Verbindungen z.B. von Köln nach Ljubljana und Rückfahrt ab Ljubljana oder Brnik.
Flüge: Gerne führen wir eine Flugrecherche für Sie durch.
Auto-Anreise: Wir organisieren das sichere Unterstellen Ihres Fahrzeuges während der Reise.


Gruppengröße:
Mindestens 6, höchstens 16 Personen


Anforderungen an die Kondition:
6 geführte Wanderungen von 3 bis 7 Stunden Dauer, darunter 3 anstrengende Bergwanderungen mit maximal 1000 Höhenmetern aufwärts (keine Klettertouren!). Für diese Touren ist eine gute Kondition notwendig, es gibt aber auch leichtere Alternativen.


Reiseleitung:
Dr. Andreas Hohl (Jg. 1961) ist Agrarwissenschaftler und weltweit tätiger Reisejournalist. Er hatte jahrelang seinen Zweitwohnsitz in Slowenien, das er seit 1993 immer wieder bereist und dessen Sprache er beherrscht. Er versteht es, neben den naturkundlichen Führungen auch den Blick auf das Alltagsleben des neuen EU-Mitgliedes zu lenken.


Reiseveranstalter:
Lupe Reisen
(Reisebedingungen von Lupe Reisen)


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