Italien Südtirol, Blick auf das Eisacktal. Foto: Wolfgang Moroder

Wandern im südlichen Südtirol – Natur & Kulturschätze rund um Bozen

9-tägige Wanderstudienreise in Italien

♦ Die Reise in Kürze Weniger Informationen darstellen

♦ Die Reise in Kürze Mehr Informationen einblenden

  • Kulturelle Vielfalt der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen
  • Auf dem „Keschtnweg“ durchs Eisacktal
  • Genusswandern am Adolf Munkel-Weg und der Tschaufenhöhe
  • Bäuerliche Kultur und Urlärchen auf dem Ultner Höfeweg
  • Aussichtsreicher Sesvenna-Höhenweg und Sommerfrische Oberbozen
  • Fahrt mit der Rittner-Bahn, einer Seilschwebebahn, auf die Sommerfrische nach Oberbozen
  • Bequeme und umweltfreundliche Anreise mit der Bahn möglich
  • Wander- und Kulturreiseleitung durch eine Historikerin mit viel Wander-Erfahrung
  • 8 Übernachtungen mit Frühstück im Kolpinghaus Bozen

♦ Reisebeschreibung Weniger Informationen darstellen

♦ Reisebeschreibung Mehr Informationen einblenden

Bozen im Süden Südtirols ist nicht nur die Landeshauptstadt der Provinz, sondern hat auch eine interessante Geschichte und ein landschaftlich reizvolles Umland zu bieten. Es bieten sich vielfältige Wandermöglichkeiten für alle Schwierigkeitsgrade.
Unterwegs lernen wir die jahrhundertealte Geschichte des Landes kennen, die sich nicht nur in prächtig ausgestatteten Kirchen und in trutzigen Burgen manifestiert. Uralte Bergbauerngehöfte zeugen auch davon, wie sich die Bevölkerung über Jahrhunderten mit harter Arbeit in entlegenen Berglandschaften ihr Leben sicherte. Abstecher in die deutsch-österreichische Geschichte der Region dürfen nicht fehlen.

♦ Unterkunft und Verpflegung Weniger Informationen darstellen

♦ Unterkunft und Verpflegung Mehr Informationen einblenden

Übernachtung mit Frühstück in modernen Zimmern mit eigener Dusche/WC im Kolpinghaus Bozen. Das Kolpinghaus liegt direkt im Zentrum von Bozen und bietet eine schöne Dachterrasse, eine Mensa mit Selbstbedienung, ein hauseigenes Cafe und eine Bibliothek. Für das Abendessen stehen viele Restaurants in der nahen Umgebung zur Verfügung.

♦ Reiseablauf (Änderungen vorbehalten) Weniger Informationen darstellen

♦ Reiseablauf (Änderungen vorbehalten) Mehr Informationen einblenden

Auf leichteren Mittelgebirgs-Wanderungen, einem ausführlichen Stadtrundgang in Bozen und anspruchsvolleren Bergtouren erkunden wir das südliche Südtirol. Die Transferfahrten finden mit einem Charterbus und an einem Tag mit einer Seilschwebebahn statt.
1. Tag: Anreise nach Bozen
Individuelle Anreise nach Bozen (nicht im Reisepreis enthalten), bis ca. 18.00 Uhr. Gemeinsames Abendessen mit der Reiseleiterin (à la carte, nicht im Reisepreis enthalten) im Bozener Traditonswirtshaus „Vögele“ in unmittelbarer Nähe des Obstmarktes.
2. Tag: Bozen und Umgebung
Bei einem Stadtrundgang lernen wir den Dom St. Maria Himmelfahrt, die Dominikanerkirche mit beeindruckenden Fresken aus dem 15. Jh., das Rathaus, die Lauben und andere Sehenswürdigkeiten kennen. Am Siegestor und am Gerichtsplatz darf ein Rückblick auf die faschistische Vergangenheit der Stadt nicht fehlen. Am Nachmittag geht es zu Fuß über die Oswaldpromenade zum Weindorf St. Magdalena, wo eine Dorfkirche mit wertvollen Fresken aus dem 14. Jh. auf uns wartet.
3. Tag: Um und über die Tschaufenhöhe
Zwischen dem Etschtal und dem Sarntal erstreckt sich die reizvolle „Mittelgebirgs-Landschaft“ der Tschaufenhöhe, ein Paradies für leichte Wanderungen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Dorf Jenesien machen wir uns auf zum Tschaufenhaus (1.312 m) auf dem Tschögglberg. Nachdem wir die schöne Aussicht auf die Dolomiten und das Überetsch genossen haben, geht es weiter zum Gasthof Edelweiß oberhalb von Jenesien. (Gehzeit ca. 4,5 Std., ca. 300 Höhenmeter HM aufwärts und abwärts)
4. Tag: Rundwanderung am Fuße der Geislerspitzen im Villnöß-Tal
Der „Adolf Munkel-Weg“ unterhalb der Geislerspitzen bietet uns heute ein leichtes, aber landschaftlich umso eindrucksvolleres Wandererlebnis. Die Mittagsrast erfolgt auf der 1.996 m hohen Gschnagenhardt-Alm, einer Einkehrstätte in prächtiger Lage. Über die Dusleralm wandern wir über einen schönen Waldweg wieder zur Zanser Alm ab. (Gehzeit ca. 4 Std., ca. 500 HM aufwärts und abwärts)
5. Tag: Bei den Bergbauern im Ultental – auf dem Ultner Höfeweg
Wie ließe sich das ursprüngliche Ultental besser kennen lernen als bei einer Wanderung? Wir starten an der Bergbahn Kuppelwies und wandern über St. Nikolaus bis nach St. Gertraud, dem letzten Ort vor dem Talschluss. Unterwegs erfreuen uns uralte Bergbauernhöfe und die Naturdenkmäler der Ultner Urlärchen. Das Alter dieser Baumriesen wird auf etwa 2000 Jahre geschätzt (UNESCO Weltnaturerbe). Entlang des Falschnauer Baches geht es zurück nach St. Nikolaus zur Einkehr in einem gemütlichen Berggasthof. (Gehzeit ca. 4 Std., ca. 350 HM aufwärts und abwärts)
6. Im oberen Vinschgau über den Watles (2.557 m) zur Sesvenna-Hütte (2.258 m)
Mit einem Sessellift fahren wir hinauf zur Plantapatsch Hütte (2.150 m), wo der Sesvenna Höhenweg beginnt. Dieser zieht sich oberhalb der Baumgrenze am Westrand des Watles entlang und bietet schöne Blicke auf die umliegenden Berge und in das Schliniger Tal. Unser Ziel ist die Sesvennahütte, von wo es nach erholsamer Rast relativ steil hinunter vorbei an einem Wasserfall und einer Alm nach Schlinig geht. Auf der Rückfahrt nach Bozen statten wir der Benediktinerabtei Marienberg, einer imponierenden Anlage mit bedeutenden Fresken, einen Besuch ab. (Gehzeit ca. 5 Std., ca. 300 HM aufwärts und 500 HM abwärts)
7. Tag: Auf den Spuren der Fürstbischöfe von Brixen im unteren Eisacktal
Auf dem „Keschtnweg“ durch uralte Kastanienhaine erwarten uns heute nicht nur landschaftliche, sondern auch kulturelle Höhepunkte wie das Schloss Velthurns, die einstige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Brixen, die wir besichtigen. Vorbei am Törggelehof Moar zur Viersch und der Häusergruppe Pardell geht es weiter zum Kloster Säben, einer der ältesten Wallfahrtsorte in Südtirol, ursprünglich Bistumssitz von Brixen und heute Benediktinerinnen-Abtei. Nach einem Rundgang zu den verschiedenen Kirchen auf dem Berg steigen wir nach Klausen hinab, das von malerischen Kastanienhainen und Weingärten umgeben ist. (Gehzeit ca. 2,5 Std., ca. 100 HM aufwärts und abwärts)
8. Tag: Auf den „Balkon“ von Bozen – Oberbozen und Maria Himmel­fahrt
Mit der Rittner Bahn, einer Seilschwebebahn, fahren wir hoch nach Oberbozen und genießen dabei den Ausblick über Bozen, das Etschtal und den nahen Rosengarten. Auf dem Hochplateau des Ritten (1.221 m) wandern wir auf einem bequemen Weg, wie einst die vermögenden Bozner in die Sommerfrische, zum Ortsteil Maria Himmelfahrt. Auch für die Rückfahrt nach Bozen nutzen wir die Seilschwebebahn. (Gehzeit ca. 2 Std., ca. 100 HM aufwärts und abwärts)
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Organisiert werden könnte u.a. eine Bahnfahrt nach Meran oder ein Besuch in Kaltern oder St. Pauls/Überetsch, beides mit Linienbus zu erreichen.
9. Tag: Abreise
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück individuelle Abreise aus Bozen.

Alternativ-Programm
Falls durch die Wetterbedingungen eine der Bergtouren (4. Tag Dolomiten oder 6. Tag Vinschgau) nicht durchführbar ist:
Von Maria Weißenstein zum Kirchlein „St. Helena“ bei Deutschnofen
Die barocke Kirche Maria Weißenstein aus dem 17 Jh. und der Blick auf Schlern, Rosengarten, Latemar und die Ortlergruppe bilden eine reizvolle Kulisse für eine schöne Wanderung. Von hier aus geht es zur Kirche St. Helena, die mit ihrem Freskenschmuck bezaubert. Je nach Lust und Laune kehren wir auf einer schönen Rundwanderung über den Gasthof Pfösl (Deutschnofen) zum Ausgangspunkt zurück oder lassen uns unterwegs abholen. (Gehzeit ca. 3 Std. bzw. 5 Std. bei ganzer Wegstrecke)

(c) Lupe Reisen, Inh. Axel Neuhaus, Grabenstr. 2, D-53844 Troisdorf, Tel. +49 2241 84465-0