Iran — Eine Reise durch das alte Persien
» Studien–Rundreise
- Rundreise durch das Kernland des alten Persien
- 2500 Jahre alte Achämeniden–Hauptstadt Persepolis
- Persische Gärten in Shiraz und Mahan
- Die verwinkelte Altstadt von Yazd mit ihren Lehmbauten am Rande der Wüste
- Isfahan mit seinen bunt gekachelten Moscheen
- Die moderne Metropole Teheran
- Begegnungen mit weltoffenen, gastfreundlichen Menschen
Über 2000 km führt unsere Reise durch das Kernland des alten Persien – am Wüstenrand entlang, auf alten Karawanenwegen und heute gut ausgebauten Straßen, über weite karge Ebenen, die gesäumt werden von bis zu 4000 m hohen schroffen Gebirgsketten, in alte Städte, die als Oasen mit ihrem üppigen Grün in der Weite der Landschaft liegen.
Zeugnisse einer Jahrtausende alten Kultur, wie die beeindruckenden Ruinen von Persepolis, oder die gewaltigen Felsgräber der alten Herrscher in Naqsh–e Rostam erwarten uns. In späteren Jahrhunderten entstand die charakteristische islamische Architektur mit Karawansereien, Bazaren, Medresen, Hamams und den faszinierenden, farbig gekachelten Moscheen gewaltigen Ausmaßes. In Isfahan – der Hälfte der Welt, wie die Perser aus Stolz ihre wunderschöne Stadt nannten, erreicht all dies seinen Höhepunkt.
Wieder anders zeigen sich die Städte am Wüstenrand, deren Bauten aus Lehm dem heißen Klima trotzen. In den alten, verwinkelten Stadtvierteln von Kerman und Yazd prägen noch heute viele Windtürme und Zisternen das Bild.
Persische Gärten mit blühenden Bäumen und sprudelndem Wasser in Shiraz und Mahan, die moderne 10–Mio.–Metropole Teheran und vieles mehr liegt auf unserer Route.
Und neben all diesen (er)baulichen Dingen genießen wir bei Tee und Wasserpfeife die Ruhe und Muße in persischen Teehäusern, bummeln durch gewölbegedeckte, bunte Bazare und tauchen ein in eine uns fremde Kultur, bei der man allerorts auf weltoffene Menschen trifft, die mit großer Gastfreundschaft den Fremden "Khosch Amadid" – herzlich willkommen heißen.
Unterkunft und Verpflegung
Während unserer Rundreise durch den Iran übernachten wir durchweg in Mittelklasse–Hotels (3 – 4 Sterne nach nationaler Kategorie). Die Zimmer haben eigene Dusche/WC. Wir übernachten jeweils mindestens 2 Nächte in allen Unterkunftsorten, nur in Kerman bleiben wir für eine einzige Nacht.
Im Reisepreis inbegriffen sind Frühstück und Abendessen (Halbpension). Wo immer möglich versuchen wir abends außerhalb der Hotels in atmosphärisch besonders schönen Restaurants zu essen und dabei die Vielfalt der persischen Küche kennen zu lernen. Neben den typischen Kebaps (Fleischgerichten) sind auch vegetarische Gerichte erhältlich. Das Nationalgetränk im Iran ist der Tee. Erhältlich sind aber auch Fruchtsäfte und Softdrinks. Absolut Tabu und auch in den Hotels nicht zu bekommen ist Alkohol !
Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
Auf unserer 13tägigen Rundreise im klimatisierten Reisebus erkunden wir die Höhepunkte von altem und neuem Persien in ausführlichen Stadtrundgängen und Spaziergängen. Die Reise ist geprägt durch Begegnungen mit den gastfreundlichen, weltoffenen Iranern.
1. Tag: Anreise nach Teheran
Direktflug von Frankfurt nach Teheran, kurzer Transfer zum ersten Hotel
2. Tag: Teheran
Die Hauptstadt des Iran, am Fuße des schneebedeckten Alburz–Gebirges, ist in den letzten Jahrzehnten zu einer modernen 10–Mio.–Metropole angewachsen, die einen starken Kontrast bildet zu den anderen Städten des Landes. Bei einer Rundfahrt durch die Stadt gewinnen wir einen ersten Eindruck. Feste Programmpunkte stellen dabei das National Museum sowie der Sad Abad–Palast, die ehemalige Sommerresidenz des Shahs.
3. Tag: Kerman
Von Teheran aus fliegen wir in den Süden des Landes nach Kerman, eine Stadt am Rande der Wüste Lut. Der relativen Isolation Kermans ist es zu verdanken, dass hier traditionelle Lebens– und Bauformen noch stärker erhalten blieben als in anderen Teilen Irans. Der Bazar Kermans hat als Handels– und Umschlagsplatz eine lange Geschichte, die eng verbunden ist mit der Karawanenroute von Indien nach Kleinasien. Bis heute konnte er weitgehend seinen ursprünglichen Charakter bewahren. Angegliedert sind mehrere Hamams, Timches und Karawansereien.
4. Tag: Mahan – Yazd
Nicht weit von Kerman entfernt liegt in 2000 m Höhe vor prächtiger Bergkulisse die Kleinstadt Mahan. Hier errichtete man im Jahr 1431 dem Sufi–Scheich und Ordensgründer Shah Nematollah Vali ein wunderschönes Mausoleum, welches in den folgenden Jahrhunderten zu einem großen Gebäude–komplex erweitert wurde.
Etwas außerhalb des Ortes, liegt am Berghang der Bagh–e Shazdeh, der "Prinzengarten". Der traditionellen Form des persischen Paradeisos entsprechend, wird hier das in der kargen Region so begehrte Wasser zum entscheidenden gestalterischen Element.
Nach dem Besuch in Mahan starten wir nun Richtung Norden nach Yazd, das wir gegen Abend erreichen.
5. Tag: Yazd
Yazd ist eine typische Stadt am Rande der Wüste Lut. Die wunderschöne verwinkelte Altstadt wird geprägt von traditionellen Lehmhäusern sowie vielen Windtürmen und Zisternen. Die blau und türkisgrundigen Kuppeln und Iwane der Moscheen und Mausoleen harmonieren mit dem dezenten Farbton der lehmverputzten Häuser.
Eine Besonderheit von Yazd ist die noch heute hier ansässige relativ große Gemeinde der Zoroastrier, deren beeindruckende Begräbnisplätze "Türme des Schweigens" auf den Hügeln vor der Stadt liegen. Feste Programmpunkte sind der Besuch der Freitagsmoschee, der Tekiyeh Amir Chaqmaq, des Khane Larihas (traditionelles Wohnhaus), ein Rundgang durch die Altstadt und eine Fahrt zu den Türmen des Schweigens.
6. Tag: Fahrt Yazd – Shiraz
Von Yazd führt unsere Route nun Richtung Westen nach Shiraz. Wir queren dabei das sich weit ausdehnende Zagrosgebirge, mit schroffen Felsen und weiten Gebirgsebenen, passieren zahlreiche kleine Ortschaften und erreichen gegen Abend Shiraz, die "Stadt der Rosen und Nachtigallen".
7. Tag: Persepolis und Naqsh–e Rostam
Tagesausflug: Etwa 50 km entfernt von Shiraz liegt Persepolis, die vor über 2500 Jahren gegründete einstige Residenzstadt der Achämeniden, die heute zu den großartigsten Ruinenstädten der Welt zählt. Hier weilten die damaligen Herrscher zu zeremoniellen Anlässen, bei religiösen und weltlichen Festen. Gut erhalten sind noch heute die beeindruckenden Reliefs der großen Paläste, zu deren Errichtung man Architekten und Künstler aus Elam, Babylon, Assyrien und Ägypten hierher bringen ließ.
Nicht weit entfernt liegt Naqsh–e Rostam, die Nekropole der achämenidischen Könige, deren einzigartigen Gräber in die senkrechte Felswand geschlagen wurden.
8. Tag: Shiraz
Einige der Gärten, für die Shiraz einst so berühmt war, existieren noch heute, so z.B. der Bagh–e Narenjestan (Orangengarten), in dem sich ein Palais befindet, dessen Inneres typisch nach Shirazer Tradition vollständig mit Spiegelmosaiken ausgeschmückt ist. Ebenfalls in einem Garten befindet sich das Mausoleum des berühmten persischen Dichters Hafis. In einem der typischen Teehäuser sitzt Mann (heute aber auch Frau) bei Tee und Wasserpfeife und genießt die Ruhe dieser städtischen Oase. Als einer der schönsten Bazare des Landes gilt der Vakil–Bazar, mit gewölbegedeckten Bazargassen, angegliederten Timches (ehemaligen Handelshöfen) und einem wunderschönen Hamam (Badehaus). Eine Besonderheit in Shiraz ist auch der Besuch des Shah–Cheragh–Mausoleums, des einzigen schiitischen Heiligtums, zu dem auch Nicht–Muslime Zugang haben und einen Eindruck von praktizierter Religiösität erhalten.
9. Tag: Fahrt Shiraz – Isfahan
Morgens brechen wir auf Richtung Norden und erreichen am Nachmittag Isfahan. In dieser großartigen Oasenstadt und wohl schönsten Stadt des Iran erreicht unsere Reise ihren Höhepunkt. Nirgendwo sonst sind die Moscheen derart prachtvoll ausgestaltet, beeindruckt die städtebauliche Komposition von Plätzen, Palästen, Medresen, Gärten und Moscheen so, wie in dieser von Shah Abbas im 17. Jh. geprägten Stadt. Nach dem Einchecken im Hotel verschaffen wir uns mit einem Bummel den ersten Überblick.
10. Tag: Isfahan (1)
Heute beginnen wir mit der intensiveren Erkundung der Stadt. Rund um den Meydan–e Imam gruppieren sich mit der Shaikh Lotfollah Moschee, der Masdjid–e Imam und dem Ali Qapu–Torpalast gleich drei der berühmtesten Bauwerke. Der großartige Imams–Platz bildet das Herz der Stadt – hier trifft man sich, flaniert, lässt sich zum Picknick an einem der Wasserbecken und Brunnen nieder. Wie hier, zieht auch am Zayandehrud, dem Fluss der die Stadt in zwei Hälften teilt, das Wasser die Menschen in seinen Bann. Gleich mehrere wunderschöne alte Bogenbrücken überspannen den Fluss. Unter den Bögen, oder in den in die Brücken integrierten Pavillons befinden sich gemütliche Teehäuser, in denen man bei Tee und Wasserpfeife beisammensitzt.
Sei es die fantastische Freitagsmoschee, die sich als klassische persische Vier–Iwan–Anlage als riesiger Baukomplex hinter den vielen kleinen sie umgebenden Bazarläden versteckt, das armenische Viertel Djolfa jenseits des Zayandehrud, die alten Gärten der ehemaligen Palastanlagen mit ihren Pavillons oder das Labyrinth des riesigen gedeckten Bazars – in Isfahan gibt es so vieles zu sehen.
11. Tag: Isfahan (2)
Neben dem gemeinschaftlichen Programm bleibt heute auch genügend Freizeit für einen ausgiebigen Bummel über den Basar oder andere individuelle Erkundungen.
12. Tag: Fahrt Isfahan Teheran
Auf halber Strecke nach Teheran kommen wir durch Kashan, einer kleinen Stadt am Rande der Dasht–e Kavir, der großen iranischen Salzwüste. Besonders interessant ist hier die Moschee und gleichzeitige Medrese Agha Bozorg, mit ihrem tieferliegenden Innenhof und einer sehr schönen, schlichten Kuppel.
Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Teheran. Als Abschluss einer Reise, die uns 2500 Jahre zurückführen wird, schließt sich damit der Kreis in der Stadt, wo sich die Gegenwart mit ihrem raschen Wandel am intensivsten erleben lässt.
Bevor unsere Reise ausklingt genießen wir unseren letzten Abend dort, wo auch die Teheraner an den Wochenenden ihre Freizeit verbringen: Lassen Sie sich überraschen!
13. Tag: Rückreise nach Deutschland
Transfer zum Flughafen Teheran und Rückflug nach Frankfurt
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13 Tage Iran
Studien–Rundreise
Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):
Mo, 20.04. – Sa, 02.05.2009 1.995 €
Mo, 28.09. – Sa, 10.10.2009 1.995 €
Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer–Zuschlag: 300 €
Halbes Doppelzimmer: voller EZ–Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in
Aufpreis bei 8 oder 9 Teilnehmern: 100 € pro Person
Aufpreis bei 7 Teilnehmern: 200 € pro Person
Im Reisepreis enthalten:
Insgesamt 12 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC in Mittelklasse – Hotels (3 – 4 Sterne), davon 3 in Teheran, 1 in Kerman, 2 in Yazd, 3 in Shiraz und 3 in Isfahan
Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Linienflug mit Iran Air von Frankfurt/Main nach Teheran und zurück
Inlandsflug gemäß Programm
Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen mit Klimaanlage
Eintrittsgelder
Deutsche sowie landes– und sachkundige iranische Reiseleitung
Informationsmaterial betreffend Gesundheitsvorsorge, Kleidung, Visa, etc.
Nicht im Reisepreis enthalten:
Ablughafen: Frankfurt/Main (andere Abflughäfen auf Anfrage, nach Verfügbarkeit buchbar, gegebenenfalls mit Aufpreis). Angebot rail&fly–Bahnticket für 32 € hin und zurück.
Gruppengröße:
Mindestens 10, höchstens 15 Personen
Anforderungen an die Kondition:
Ausführliche Stadtrundgänge und Spaziergänge in den verschiedenen Landesteilen; an mehreren Tagen lange Busfahrten
Reiseleitung:
Zwei Kulturen tauschen sich aus: gemeinsame Reiseleitung durch die deutsche Architektin Ulrike Küppers–Dost und einen iranischen Landeskenner.
Ulrike Küppers–Dost (Jg. 1965) organisierte und begleitete während ihrer Tätigkeit an der Hochschule in Aachen verschiedene Exkursionen in ferne Länder wie den Jemen, China, Russland oder den Iran. Dabei entwickelte sich auch ihre Leidenschaft, als Reiseleiterin anderen Menschen diese Länder und ihre Kulturen näher zu bringen. Sie verbindet ihre Passion für architektonische Highlights mit großem Gespür für Kultur und Traditionen der Menschen des Reiselandes.
Reiseveranstalter:
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