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Die Traumbucht von Apella auf Karpathos

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Die Insel Karpathos – Traditionell, eigenwillig und erlebnisreich

» Wanderstudienreise in Griechenland

  • Unbekannter Insel-Geheimtipp zwischen Rhodos und Kreta
  • Wanderungen zu herrlich gelegenen Bergdörfern, fruchtbaren Tälern und Hochebenen
  • Bootsausflüge zur Nachbarinsel Saria und zur antiken Stätte Vroukunda
  • Ursprüngliches Leben im Inselnorden
  • Entspannung in Traumbuchten

Karpathos, die "Insel der Gegensätze", geographisch dem Dodekanes, der Zwölfinselgruppe zugeordnet, liegt etwa gleich weit von der "Großen Schwester" Rhodos und von Kreta entfernt im Karpathischen Meer. Diese Abgeschiedenheit hat über Jahrhunderte eine eigenständige Identität geschaffen, die einem auch heute noch, vor allem im Inselnorden, auf Schritt und Tritt begegnet. Noch immer sind fast 20 Kilometer unendlich erscheinende, holprige Schotterpiste zu überwinden, um vom " fortschrittlichen Süden" in den Norden der Insel zu gelangen.
Pigadia, die kleine lebendige Hauptstadt, herrlich gelegene Bergdörfer, Traumbuchten mit Sand- oder Kiesstränden, fruchtbare Täler und Hochebenen, großflächige saftiggrüne Pinienwälder, bizarre Felsformationen – das alles ist Karpathos. Eine Insel, deren Erkundung immer wieder Überraschungen in sich birgt.
Mit den Trachten, die viele Frauen auch im Alltag noch tragen, mit Lyra, Laute und Tsamboúna, eine Art Dudelsack, die oft abends in den Tavernen gespielt werden, ist ein Stück Tradition am Leben geblieben, das fast überall in Griechenland dem Fortschritt zum Opfer gefallen ist. Die Musik und Tänze aus Olympos und den anderen Dörfern des Nordens sind sehr traditionell und eigenwillig.
Die Menschen der Nordseite von Karpathos sind gewohnt, sich selbst zu versorgen oder das Notwendige von den Nachbarinseln zu organisieren. So kommt ein Obst- und Gemüsehändler 2x mal in der Woche aus Kreta hierher, das Brot wird einmal in der Woche auf Vorrat gebacken, in den Tavernen gibt es viel Fisch und auch Lamm- bzw. Ziegenfleisch.

Orthodoxes Osterfest auf Karpathos
In Pigadia, dem Hafenort von Olympos mit ureigenen Traditionen, werden wir die Karfreitagsprozession und das Osterfest erleben. Dies allein wird in dieser traditionellen Umgebung ein großes Erlebnis sein. Darüberhinaus erreicht in Olympos am Dienstag nach Ostern "das Fest der Lebenden und der Toten" auf dem Friedhof seinen Höhepunkt. Die Frauen erscheinen in ihrer guten Festtagstracht mit den schweren Goldketten. Die wertvollsten Ikonen aus der Kirche werden in einer Prozession zum Friedhof und nach einigen Zeremonien dort zurück zum Kirchplatz getragen, wo sie symbolisch versteigert werden. Im Anschluss daran findet ein großes Fest statt, mit Essen, Trinken, Musik und Tanz.

Unterkunft und Verpflegung
1. Unterkunft auf Rhodos: Zu Beginn und am Ende Reise haben wir je eine Hotel-Übernachtung in Rhodos-Stadt.
2. Unterkunft in Pigadia: Die kleine lebendige Hauptstadt von Karpathos hat sich trotz einer gewissen touristischen Infrastruktur ein individuelles Flair bewahrt. Es gibt eine Reihe von Tavernen, Bars und Cafés und es macht Spaß durch die Gässchen zu schlendern. Die Menschen sind sehr aufgeschlossen und gastfreundlich.
Wir wohnen 5 Nächte in einem ruhig gelegenen Apartment-Hotel oberhalb der Stadt in großen hellen Studios, die alle über einen Balkon und eine große Dachterrasse mit Blick über den Hafen und die Bucht von Pigadia verfügen. Falls der Zimmerbedarf größer wird, nehmen wir ein nahegelegenes vom Standart gleichwertiges Appartmenthaus hinzu. Zum Frühstücken gehen wir in ein Café und dürfen uns durch die regionalen Back-Köstlichkeiten probieren.
3. Unterkunft in Diafani: Diafani ist der Hafenort von Olympos, dem tradionellsten Dorf der Insel. Die Bewohner haben ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, sind aber trotzdem freundlich und offen den Fremden gegenüber.
Hier wohnen wir für 7 Nächte in einer Apartment-Anlage hoch über dem Ort. Anna und Jorgos haben die großzügigen Studios freundlich mit farbigen Möbeln eingerichtet, jedes Apartment hat einen Balkon mit Blick auf´s Meer und über den Hafen. Das Frühstück nehmen wir auf der Panorama-Terrasse der Anlage ein.
Verpflegung: Als Halbpensions-Abendessen werden wir in ausgewählten Tavernen die verschiedenen Spezialitäten der karpathiotischen Küche kennenlernen. Für die Freunde der schwäbischen Küche empfehlen wir schon jetzt „Marounes“, eine Art karpathiotische Kässpätzle. Auch auf Rhodos ist Halbpension vorgesehen.

Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
Auf 9 Tagesausflügen entdecken wir die Insel Karpathos und die kleine Nachbarinsel Saria, die Fahrten finden mit Charterbus und Boot statt.
1. Tag: Anreise nach Rhodos
Linienflug von Deutschland nach Rhodos, Übernachtung auf der Insel, die viele Beziehungen zu Karpathos hat.
2. Tag: Karpathos (Palmsonntag)
Innergriechischer Flug (ca. 30 Minuten) nach Karpathos. Transfer zum Hauptort Pigadia. Erster Rundgang durch den Ort und eine kleine Wanderung in der nahen Umgebung.
3. Tag: Zu den Stränden von Amopí
Wanderung von Pigadia über den Akropolis-Hügel zum reizend gelegenen Kirchlein Agia Kiriaki und weiter nach Amopí. Das weithin strahlende Kirchlein Agii Apostoli weist uns den Weg zu den herrlichen Stränden von Amopí, die zum erfrischenden Bad im blauen Meer einladen. (ca. 3,5 Std., 260 Höhenmeter HM, gerölliger Abstieg, mittel)
4. Tag: Im Süden von Karpathos
Wir wandern im Südteil der Insel zu antiken Grabhöhlen, dann Fahrt hinauf zum Felsendorf Menetes, das wie ein Schwalbennest am Felsen zu kleben scheint. Nach einer Pause wandern wir am interessanten Trulli-Kirchlein Agios Mammas vorbei weiter zum hübschen Ort Arkassa. (ca. 4,5 Std., 350 HM, ausdauernd)
5. Tag: Das Insel-Zentrum
Zu den schönsten Dörfern im Zentrum von Karpathos: wir wandern von Aperi, dem reichsten Dorf der Insel über Volada nach Othos. Hier besuchen wir den naiven Maler und Lyra-Spieler Iannis Chapsis und lernen im kleinen volkskundlichen Museum das traditionelle Innere der Wohnhäuser von Karpathos kennen. Anschließend wandern wir über den kleinen Weiler Stes zum hoch über der Küste gelegenen hübschen Dorf Piles. Rückfahrt per Bus, unterwegs Stopp am Paläokastrofelsen, an dessen Fuß die Reste herrlicher Mosaikfußböden einer frühchristlichen Basilika zu sehen sind. (ca. 4 Std., 250 HM, mittel)
6. Tag: Die Hochebene Lastos
Wir fahren nach Adia, um von Meereshöhe aus durch eine wunderschöne pinienbewachsene Schlucht zur Hochebene Lastos hinauf zu wandern. Belohnt werden wir durch immer wieder neue berauschende Ausblicke auf die Küstenlinie und die grandiose Landschaft. (ca. 3,5-4 Std., 720 HM aufwärts, ausdauernd)
7. Tag: Unterkunftswechsel und Wanderung (Karfreitag)
Von der Lastos-Hochebene folgen wir durch eine wunderschöne, alpin anmutende Landschaft dem alten Verbindungsweg in den Inselnorden. Bei Spoa nimmt uns der Bus wieder auf (evtl. Schifffahrt) und fährt uns zu unserem nächsten Standort Diafani (ca. 3,5-4 Std., 140 HM aufwärts, 500 HM abwärts, ausdauernd). Am Abend nehmen wir in Diafani an der Karfreitagsprozession teil, bei der der Epitaph (Symbol für das Grab Christi) durch die Gemeinde wieder zurück in die Kirche getragen wird.
8. Tag: Zur freien Verfügung in Diafani (Ostersamstag)
Abends nehmen wir am Ostergottesdienst und den sich anschließenden Feierlichkeiten teil.
9. Tag: Bergdorf Olympos (Ostersonntag)
Von Diafani wandern wir zum Dorf Olympos hinauf, das einst aus Angst vor Piratenüberfällen so in die Berge gebaut wurde, das es vom Meer her nicht sichtbar ist. Noch heute besticht es durch seine Lage, aber auch durch die Menschen, die hier wohnen und ihre alten Traditionen bewahrt haben. Hier haben wir genügend Zeit, uns umzuschauen und die Osterbräuche mitzuerleben. Auf einem anderen Weg geht es zu Fuß zurück nach Diafani. (ca. 4 Std., 235 HM, mittel)
10. Tag: Vroukunda und Tristomo
Wir wandern von Avlona aus über den alten Verbindungsweg zur antiken Stätte Vroukunda mit der Höhlenkirche des Heiligen Johannes, wo alljährlich am 28. August ein großes Fest gefeiert wird. Kapitän Nico schippert uns vorbei an Tristomo, dem antiken Hafen von Vroukounda wieder zurück nach Diafani. (ca. 1,5-2 Std., mittel)
11. Tag: Avlona und Olympos (Osterdienstag)
Von Diafani gehen wir zum Strand von Vananda und weiter durch eine Schlucht und später über einen schön gepflasterten alten Verbindungsweg nach Avlona hinauf, einer landwirtschaftlichen Außensiedlung von Olympos, die teilweise nur während der Saat- und Erntezeit bewohnt ist. Auf dem alten Fußweg geht es weiter nach Olympos. Zusammen mit den Bewohnern von Olympos feiern wir heute den besonderen Teil des karpathiotischen Osterfests am Dienstag, dem Lambri Triti (Friedhof und Ikonenversteigerung). (ca. 4 Std., 260 HM, mittel)
12. Tag: Zur freien Verfügung
Vorschlag: zu den Stränden von Papa Minas (1 Std. zu Fuß) oder Vananda Beach (30 min zu Fuß).
13. Tag: Bootsausflug nach Saria
Bootsfahrt zur Nachbarinsel Saria. Sehr abwechslungsreiche Wanderung über verschiedene Hochebenen mit einigen alten Olivenhainen zu einer herrlichen Bucht zwischen steil abfallenden Felswänden. Hier liegt die Siedlung La Palatia mit Steinbauten mit runden Dächern, die im Mittelalter als Piraten-Unterschlupf gedient haben soll, viel früher aber wahrscheinlich die dorische Siedlung Nissiros war. Kapitän Nico erwartet uns in La Palatia mit einem tollen Picknick. (ca. 4 Std., 250 HM, sehr steinig, mittel)
14. Tag: Zurück nach Rhodos
Transfer vorn Diafani nach Pigadia und zum Flughafen. Je nach Fährfahr- und Flugzeiten nehmen wir entweder die Fähre oder den Bus. Innergiechischer Flug nach Rhodos, wo wir wieder in unserem bekannten Hotel übernachten.
15. Tag: Rückflug nach Deutschland
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland

15 Tage Karpathos

Wanderstudienreise in Griechenland

 

Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):

  • Sa, 19.04. - Sa, 03.05.2008 1.490 €

Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer-Zuschlag: 170 €
Halbes Doppelzimmer: halber EZ-Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in (bei Buchung bis 4 Wochen vor Reisebeginn)


Im Reisepreis enthalten:

  • Insgesamt 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC, davon auf Karpathos 5 in Apartments in der Hauptstadt Pigadia und 7 in Apartments in Diafani im Inselnorden sowie 2 im Hotel in Rhodos Stadt zu Beginn und am Ende der Reise

  • Halbpension (13 Abendmenüs und 1 Mittagspicknick auf Saria)

  • Linienflug von Frankfurt/Main oder München nach Rhodos und zurück sowie Linienflug oder Fährfahrt von Rhodos nach Karpathos und zurück

  • Flughafensteuer / Sicherheitsgebühren

  • Transfers Flughafen – Unterkunft und zurück

  • Ausflugsprogramm mit Charterbus, Linienbus und Boot

  • Eintrittsgelder

  • Deutsche Reiseleitung ab/bis Rhodos

  • Reisepreis-Sicherungsschein


Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Mittagessen


Ablughafen:
Frankfurt oder München (andere Abflughäfen oder Charterflüge auf Anfrage, nach Verfügbarkeit buchbar, gegebenenfalls mit Aufpreis)

Gruppengröße:
Mindestens 10, höchstens 20 Personen


Anforderungen an die Kondition:
7 mittelschwere und 2 ausdauernde Wandertouren. Im Reiseablauf sind die Wanderzeiten und Höhenmeter angegeben. Die Wanderwege sind oft steinig.

Reiseleitung:
Christa Grünbauer: Für die Diplom-Pädagogin ist die eigenwillige Insel Karpathos mit ihren sozialen Strukturen, ihrer Architektur, den gastfreundlichen Menschen und der unverwechselbaren Landschaft ein echter Geheimtipp.

Reiseveranstalter:
Natur & Kultur Wanderstudienreisen
(Reisebedingungen von Natur & Kultur Wanderstudienreisen)


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