- Traumhafte Gebirgslandschaften und Schluchten
- Auf den Spuren der Seidenstraße zum Sevansee
- UNESCO–Klöster, Kirchen und Kathedralen wie Edschmiadsin, Swartnoz, Geghard
- Einblicke in Kunst und Kultur in Eriwan und Gjumri
- Armenische Gastfreundschaft in Privatunterkünften
Im Faltengebirge des Kaukasus gelegen, ist Armenien mit einer mittleren Höhe von über 1800m ein ausgesprochenes Gebirgsland. Tektonische Aktivitäten führen immer wieder zu Erdbeben, gaben dem zerklüfteten Land aber auch einen besonderen Reiz. Malerisch mit der vielfach vulkangeformten Landschaft verwachsen, zeugen zahlreiche alte Kirchen, Kathedralen und Klöster davon, dass die Armenier einst die ersten waren, die das Christentum als Staatsreligion übernahmen. Mit den Kleinbus und zu Fuß erkunden wir die artenreiche und vielfältige Gebirgslandschaft Armeniens, folgen den Spuren der Seidenstraße, wandern durch tiefe Schluchten und über karge Gebirgshöhen, erkunden in Felsen eingemeißelte Kirchen und erhaschen mit etwas Glück auch einen Blick auf den schneebedeckten biblischen Riesen Ararat. Stadtbesichtigungen in Eriwan und Gjumri bieten Gelegenheit zu weiteren Entdeckungen, wie der wertvollen kunstvoll ausgemalten alten Handschriften im bedeutenden Museum Matenadaran.
Unterkunft und Verpflegung
Acht (4 + 4) Übernachtungen in einem zentrumsnah, aber ruhig gelegenen 3–Sterne–Hotel in Eriwan. Alle Zimmer sind mit eigener Dusche und WC ausgestattet.
Zwei Übernachtungen in einfachen und sauberen 2*–Hotels oder 2*–Gästehausern im Thermalkurort Dschermuk. Je nach Haus können Dusche und WC auf dem Gang zu finden sein.
Eine Übernachtung in einfachen und sauberen 2*–Hotels oder 2*–Gästehausern in Sisian.
Zwei Übernachtungen in Dilidschan, wo wir in Privathäusern die armenische Gastfreundschaft erleben. Je nach Gruppengröße kann es sein, dass die Gruppe auf mehrere benachbarte Häuser aufgeteilt wird.
Verpflegung: Halbpension mit Frühstück in den Unterkünften Abendessen mit Ausnahme der 2 Tage in den Privatunterkünften in Dilidschan in externen landestypischen Restaurants.
Unterwegs besteht auch immer wieder die Möglichkeit Mittagsverpflegung und Wasser einzukaufen.
Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
An 12 Programmtagen entdecken wir per Bus und zu Fuß die reichhaltige Kultur– und Naturlandschaft Armeniens. Neben Wanderungen durch die spektakuläre Gebirgslandschaft nimmt der Besuch von vielfach unter dem Schutz der UNESCO stehenden Kirchen und Klöstern des ältesten christlichen Landes einen breiten Raum ein.
1. Tag: Anreise nach Eriwan
Flug von Düsseldorf über Prag nach Eriwan mit Ankunft am frühen Morgen des 2. Tages. Transfer zum Hotel.
2. Tag: Armeniens Hauptstadt Eriwan
Bei einer Stadtrundfahrt erleben wir die geschäftige, facettenreiche Millionenstadt Eriwan. Unterwegs besichtigen wir das Museum Matenadaran, eine wahre Schatzkammer alt–armenischer Handschriften, und das modern gestaltete Genozid–Denkmal und Museum Tsitsernakaberd, das an den Völkermord an den Armeniern 1915 erinnert.
3. Tag: UNESCO–Felsenkloster Geghard
Mit seinen teils in die vulkanischen Felsen eingemeißelten Kirchen (12.–13. Jh.) ist das Geghard–Kloster eines der schönsten im Kaukasus. Von dort wandern wir zwischen den Basaltwände der Azat–Schlucht zum früheren Sitz der armenischen Könige in Garni, wo ein heidnischer Sonnentempel aus hellenistischer Zeit hoch über der Schlucht thront (ca. 4 Stunden, Höhenunterschied ca. 250 m).
4. Tag: Edschmiadsin
Im Zentrum der armenisch–apostolischen Kirche in Edschmiadsin besichtigen wir die Kathedrale (4. Jh.), sowie die Kirchen Hriphsime, Gajaneh und Ruinen der Rundkirche Swartnoz (alle 7. Jh.). Zurück in Eriwan erwartet uns das Historische Museum.
5. Tag: Unterkunftswechsel/Im Schatten des Ararat
An der armenisch–türkischen Grenze besichtigen wir das Klosters Chor Virap (4.–17. Jh.) und erhaschen (mit etwas Glück) einen Blick auf den Ararat. Über schöne Pässe geht es weiter zum herrlich gelegenen Kloster Noravankh (13.–14. Jh.) und zu einer Weinprobe im Weindorf Areni.
6. Tag: Schluchtwanderung bei Dschermuk
Ziel unserer Wanderung durch die grandiose Schlucht des Arpha ist das Kloster Gndevankh (10. Jh.), das sich mit seinem restaurierten Klosterkern, gut erhaltenen Nebengebäuden und einer hohen Festungsmauer malerisch über den Fluss erhebt. (ca. 3 Stunden, Höhenunterschied ca. 550 m)
7. Tag: Unterkunftswechsel/Steinkreise und Höhlenstadt
Die prähistorischen Steinkreise bei Sisian geben Historikern und uns heute Rätsel auf. Zu Fuß erkunden wir dann die Höhlenstadt Chndzoresk, wo sich Siedler einst Wohnungen und Kirchen in die schroffen Felswände gegraben haben. (ca. 2 Stunden, Höhenunterschied ca. 100 m).
8. Tag: Unterkunftswechsel/Auf den Spuren der Seidenstraße
Der alten Seidenstraße folgend erreichen wir die Höhe des Selimpasses (2.410 m), erkunden dort die gut erhaltene Karawanserei (13. Jh.) und genießen die Aussicht. Weiter geht es an die blaue Perle Armeniens, den Sevansee mit dem malerisch gelegenen Sevan–Kloster (9. Jh.), und dem Dörfchen Noratus mit Armeniens größtem Kreuzstein–Friedhof.
9. Tag: Armenische Schweiz bei Dilidschan
Bei einer Wanderung erleben wir die unterwuchsreichen Rotbuchenwälder und blumenreichen Wiesen des nordarmenischen Gebirges und erkunden das Kloster Goschavankh (12.–13. Jh.). (2,5–3 Stunden, Höhenunterschied ca. 500 m).
10. Tag: Unterkunftswechsel/Klöster
In den Schluchten des Debed nahe der Georgischen Grenze erreichen wir den tiefsten Punkt Armeniens mit 380 m über dem Meeresspiegel. Zahlreiche bedeutende Klöster wie die Kathedrale von Odzun (6. Jh.) sowie die UNESCO–Klöster Sanahin (10. Jh.) und Haghbat (10.–13. Jh.) entstanden auf den Hochplateaus oberhalb des Tales.
11. Tag: Aragats–Gebirge
Im Südabhang des Aragats–Gebirges wandern wir auf über 2.000 m Meereshöhe zur Festung Amberd (10.–13. Jh.). Weiter östlich am Rande der Schlucht des Khasach erheben sich die traditionellen Klöster Hovhanavankh (5. Jh.) und Saghmosavankh (13. Jh.). (2–2,5 Stunden, Höhenunterschied ca. 500 m).
12. Tag: Gjumri, Kloster Marmaschen und Basilika Arutsch
In Gjumri bummeln wir durch die reizvolle Altstadt mit schönen Bürgerhäusern, engen Gassen und ganzen Straßen mit Häusern gleichen Baustils aus dem 19. Jh.. Danach geht es weiter zum Kloster Marmaschen (10. Jh.) und zur frühchristlichen Basilika in Arutsch (7. Jh.).
13. Tag: Museen und Freizeit in Eriwan
Vormittags Besuch des archäologischen Erebunimuseums und des Paradschanow–Museums, das an den Filmemacher und Künstler Sergej Paradschanow erinnert, sowie Gelegenheit zur Probe des berühmten armenischen Cognacs. Nachmittag zur freien Verfügung.
14. Tag: Rückreisetag
Rückflug von Eriwan über Prag nach Düsseldorf.
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14 Tage Armenien
Wanderstudienreise in Armenien
Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):
So, 02.05. – Sa, 15.05.2010 2.220 €
So, 23.05. – Sa, 05.06.2010 2.260 €
So, 29.08. – Sa, 11.09.2010 2.260 €
So, 10.10. – Sa, 23.10.2010 2.260 €
Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer–Zuschlag: 350 €
Halbes Doppelzimmer: voller EZ–Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in
Im Reisepreis enthalten:
8 Übernachtungen im DZ mit Du/WC im 3–4*–Hotel in Eriwan
3 Übernachtungen im DZ mit Du/WC oder Du/WC auf Gang; davon 2 im 2*–Hotel / 2*–Gästehaus in Dschermuk und 1 im 2*–Gästehaus in Sisian
2 Übernachtungen im DZ, Du/WC auf Gang, in Privatquartieren in Dilidschan
13 x Halbpension
Linienflug mit Czech Airlines Düsseldorf– Prag – Eriwan und zurück
Flughafensteuer / Sicherheitsgebühren / Ausreisegebühr
Transfers Flughafen – Unterkunft sowie Hotelwechsel
Ausflugsprogramm mit Charterbus wie beschrieben
Eintrittsgelder
Deutschsprachige Reiseleitung, zusätzlich armenische Wanderführer
Reisepreis–Sicherungsschein
Nicht im Reisepreis enthalten:
Ablughafen: Düsseldorf (andere Abflughäfen auf Anfrage, nach Verfügbarkeit buchbar, gegebenenfalls mit Aufpreis)
Gruppengröße:
Mindestens 6, höchstens 16 Personen. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn durch den Veranstalter abgesagt werden.
Anforderungen an die Kondition:
Mehrere Wanderungen von 3 bis 6,5 Stunden bis maximal 20 km, zwischen 100 bis 350 Höhenmetern, am 10. Tag im Nationalpark Borjomi–Karagauli 900 Höhenmeter und ein steiler Abstieg (Alternativen sind möglich). Einige kürzere Wanderungen und Spaziergänge mit Besichtigungen.
Reiseleitung:
Nelly Piliposyanund andere:
Nelly arbeitet schon seit vielen Jahren als Reiseleiterin in ihrem Heimatland und hat zahlreiche begeisterte Stammkunden, die sich immer wieder gerne von ihr das Land mit seinen vielen Facetten zeigen lassen. Sie spricht hervorragend deutsch und kümmert sich mit viel Herzlichkeit um die Wünsche Ihrer Gruppe.
Reiseveranstalter:
Befreundeter Reiseveranstalter mit ähnlicher Reisephilosophie.
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